2008
Das Jahr der Emotionen
Infolge unüberwindbarer Differenzen im Vorstand ist die Zusammenarbeit nicht mehr möglich. Der Vorstand tritt zugunsten einer Neu- oder Wiederwahl zurück.
2007
3. Jahr mit Verlust
Wegen Streitigkeiten tritt der Vorstand zurück. Es ist auch das 2. Jahr unverzinster Anteilsscheine. An der ausserordentlichen GV beschliessen die Genossenschafter den Musterumbau an der Mutschellenstrasse 52-56 mit Zwischenbau.
2006
Sanierungspläne
Die Genossenschafter werden über die ausgearbeiteten Pläne zur Sanierung der Liegenschaften an der Mutschellenstrasse informiert. Heftige Streitereien verzögern das Projekt um ein Jahr.
2005
80 Jahre BGZ 2
Die BGZ 2 schliesst in ihrer 80-jährigen Geschichte erstmals mit Verlust ab. Dies wegen Rückstellungen für die Sanierung der Kanalisation. Zum ersten Mal werden die Anteilscheine nicht verzinst. Ø Hypothekarzinssatz 3.05%.
2004
Veraltete Statuten
Der SVW hat neue Muster-Statuten für Wohnbaugenossenschaften herausgegeben. Die Statuten der BGZ 2 entsprechen nicht mehr den heutigen gesetzlichen Anforderungen. In einem Workshop wird das Aufwertungs- und Erneuerungspotential mit möglichen Szenarien geprüft. Ziel sind umfassende Renovationsarbeiten.
2003
Statutenänderung
Änderung des Artikels 8 in den Statuten über den Ausschluss von Genossenschaftern.
2000
75 Jahre BGZ 2
Feuchtigkeitsschäden an Fassaden und in den Wohnungen seit der Fenstersanierung beschäftigen den Vorstand. Jede vierte Wohnung hat Schimmel. Ein Expertenteam wird aufgeboten um sich dem Feuchtigkeits- und Schimmelproblem anzunehmen.
1999
Orkan Lothar
Orkan Lothar knickt beim Restaurant Muggenbühl drei Tannen und beschädigt so das Dach des Hauses Mutschellenstrasse 56. Durch die hohe Dichtigkeit der neuen Isolationsscheiben bildet sich vermehrt Schimmel in den Wohnungen.
1997
Erste weibliche Präsidentin
Anita Jaeger zur ersten weiblichen Präsidentin gewählt. An der ausserordentlichen GV beschliessen die Genossenschafter die CHF 5 Mio Finanzierung des Sanierungsmassnahmen ohne Gegenstimme.
1995
70 Jahre BGZ 2
Der Vorstand beschliesst einen Sanierungsmassnahmeplan für Dächer, Fenster und Fensterläden zu erstellen. Die Aufwände für Reparaturen und Instandstellungen betragen 35% des Mietertrages.
1993
Abrechnung
Die Heizanlagen an der Mutschellenstrasse 71-77 werden auf Gasfeuerung umgestellt. Die Bauabrechnung von CHF 2'594'000.- für die Sanierung der Lukarnen und Balkone liegt vor.
1991
Statutenänderung
Die siebte Statutenänderung wird am 2. April von der Generalversammlung angenommen und tritt nach derer Eintragung im Handelsregister in Kraft.
1990
65 Jahre BGZ 2
Die angekündigte Hypothekarzinserhöhung von 0.5% ist eingetroffen. Der Satz beträgt nun im Durchschnitt 6.5%. Das neue Mietrecht tritt in Kraft.
1988
Abrechnung
Der Vorstand präsentiert die Bauabrechnung 1987 der Küchen und Bader. Kostenvoranschlag CHF 5.6 Mio. Kosten laut Bauabrechnung CHF 4.95 Mio. Wegen der schlechten Finanzlage nach den umfassenden Rennovationsarbeiten der 70er und 80er Jahre ist die BGZ 2 gezwungen mit weiteren Investitionen zurückhaltend zu sein.
1986
Küchen und Bäder
Ein Grossprojekt zur Sanierung der Küchen und Bäder über 5.6 Mio wird nach einer heftigen Debatte ohne Gegenstimme angenomen.
1985
60 Jahre BGZ 2
Das Jahr ist geprägt durch umfassende Renovationen an verschiedenen Liegenschaften. Strom wird neu mit 10 Ampère statt bisher 6 abgesichert. Verkehrsberuhigende Massnahmen im Bereich Mutschellenstrasse beruhigen das Quartier indem der Verkehr in andere Zonen umgelagert wird
1983
Für die Umwelt
Neue Umweltschutzbestimmungen zwingen die BGZ 2 die aus dem Jahre 1949 installierten Heiztanks in den Häusern Rieterstrasse 95, Mutschellenstrasse 18, Mutschellenstrasse 54 und 60 zu ersetzen.
1981
Mietzinserhöhung
Die Mieten werden um 12% erhöht um die Instandstellungs- und Reparaturarbeiten an den Liegenschaften und Wohnungen weiter durchgeführen zu können
1980
Jubiläum
55 Jahre Baugenossenschaft Zürich 2. Planung für die Entfeuchtung von Mauerwerk und Teilisolation in Waschküchen und Trocknungsräumen. Die elektrischen Anschlüsse entsprechen nicht mehr den technischen Anforderungen. In einer ersten Etappe werden in den Korridoren neue elektrische Kabel eingezogen. Somit soll gewährleistet werden, dass die Mieter neue elektrische Haushaltgeräte benützen können.
1976
Steuern und Prozente
Am 1. Januar wird die Verrechnungsteuer von 30% auf 35% erhöht. Verschiedene Renovationen an den Häusern der Mutschellenstrasse 52-64. Der durchschnittliche Hypozinssatz beträgt 6%
1975
Jubiläum am Fernsehen
50 Jahre Baugenossenschaft Zürich 2. Im gleichen Jahr werden die Liegenschaften der BGZ 2 am Kabelfernsehen der Redifussion angeschlossen. Die bestehenden Antennen auf den Dächern werden allesamt demontiert.
1973
Neue Krise
Durch die Geldentwertung, Inflation und Energiekriese wird das Geld in Sachwerte, wie Gold und Silber angelegt. Es wird von den Finanzexperten empfohlen, in den Kauf von Eigentumswohnungen zu investieren.
1970
Langsam kehrt Ruhe ein.
Trotz 45 Jahre BGZ 2 gibt es keine Festlaune. An einer ausserordentlichen GV wird ein neuer Vorstand gewählt um den Interimsvorstand von 1967 abzulösen.
1967
Umbau, Wirtschaft und Auseinandersetzungen in der Genossenschaft
Einbau der ersten Kaba Schlösser. Der Krieg um den Suezkanal verteuert Heizöl um 40%. Ein Rundschreiben des Vorstands, welches Untermiete verbietet löst Unruhe aus und führt an einer ausserordentlichen GV zur Abwahl des gesamten Vorstands und zur Annahme des Rechts auf Untermiete. Der neue Revisor nimmt die Jahresrechnung wegen Unstimmigkeiten nicht an. Eine Überprüfung derselben führt schliesslich zum Strafverfahren gegen den abgewählten Präsidenten.
1966
Sendervielfalt
ZDF kann neu am Fernseher empfangen werden. Ausserdem sollen die Häuser künftig beflaggt werden, insbesondere am 1. August.
1961
Renovationen
in verschiedenen Häusern werden Heizkessel ersetzt, Badezimmer erneuert und Einfach- und Winterfenster durch Doppelverglasung ersetzt. Ausserdem werden die kleinen Briefkästen durch postkonforme Briefkästen mit Milchfach ersetzt.
1961
Nachrichten für alle
Auf den Dächern der BGZ 2 werden Gemeinschaftsantennen installiert für Fernseh- und UKW-Radioempfang.
1959
Waschmaschinen für alle
Alle Häuser haben jetzt eine Waschmaschine, die letzte wurde im Haus Mutschellenstrasse 153 installiert.
1953
Zentralheizung für alle
Installation einer Zentralheizung für die letzten Häuser.
1950
25 Jahre Baugenossenschaft Zürich 2
Weil in den nächsten fünf Jahren dringende Reparaturen und Renovationen in der BGZ 2 anstehen, entscheidet der Vorstand eine Mietzinserhöhung.
1946
Kriegsfolgen
Durch die Brennmaterialzuteilung von 200 kg pro Wohnung werden die Zentralheizungen weiterhin nicht in Betrieb genommen. Wegen der Stromknappheit sind wir froh, dass die Gasherde nicht durch Elektroherde ersetzt worden sind. Die Schutzräume werden wieder zurückgebaut.
1945
Gasrationalisierung
Durch die Gasrationalisierung stellt sich die Frage, ob die Gasherde durch Elektroherde ersetzt werden sollen. Dies ist nicht möglich, weil das Material seit dem Krieg auf dem Markt fehlt und die finanziellen Mittel fehlen.
1943
Schutzräume für alle
Nach 3 Jahren sind die vorgeschriebenen Schutzräume erstellt. Trotz Subventionen können die Mittel nicht aufgebracht werden. Bei der ZKB wird ein Darlehen von CHF 33'150.- aufgenommen. Um das Darlehen bei der ZKB zurückzubezahlen leistet jeder Genossenschafter monatliche Anteilzahlungen für die Luftschutzräume.
1941
3. Kriegsjahr
Schnee wie seit vielen Jahren nicht mehr. Ein Drittel weniger Brennmaterial wie Holz und Kohle ist vorhanden. Es ist nicht möglich die Wohnungen genügend zu heizen. Die Zentralheizung wird darum abgestellt. Die Mieter müssen sich auf ihre Ofenheizungen in der Wohnung umstellen.
1937
Grundsatzentscheid
Der Vorstand fasst sich den Grundsatz: "Eine gute Instandhaltung der Liegenschaften ist die beste Kapitalanlage für eine Baugenossenschaft."
1933
Vermieter unter Druck
Infolge der Mietzinssenkung, des Leerwohnungsbestandes und den ausstehenden Mietzinsen beträgt die Mietzinseinbusse CHF 15'000.- im Berichtsjahr.
Nur zu oft sieht sich der Vorstand gezwungen den Ansprüchen der Mieter nachzukommen oder den Mieter zu verlieren. Für die Vermittlung einer Wohnung an einen solventen Mieter bezahlt die Genossenschaft CHF 30.-. In den Häusern Mutschellenstrasse 151 bis 155 wurden auf Wunsch der Mieter WC-Schüsseln in den Badezimmern eingebaut.
1932
Folgen der Wirtschaftskrise
Die Wirtschaftskrise erschwert vielen Familien die Zahlung der Miete und der Unterhaltskosten. Begehren an die Stadt zur Mietzinssenkung. Die Erlaubnis der Stadt führt im Schnitt zu Senkungen der Mieten um CHF 60.-
1930
Erster Jahresbericht in schriftlicher Form
Bisher wurde der Jahresbericht mündlich an den Generalversammlungen bekannt gegeben. Bau der Häuser Mutschellenstrasse 18 und Rieterstrasse 95
1926
Bau der Häuser Mutschellenstrasse 151, 153 und 155
Das Bauland kostet CHF 17.25 / m², die Baukosten betragen CHF 57.- / m³. Die Miete für eine 3-Zimmerwohnung kostet CHF 115.- und für eine 4-Zimmerwohnung CHF 130.-. Gesamtkosten der Häuser: CHF 511'595.15.
In den nächsten drei Jahren enstehen sukzessive die Häuser an der Mutschellenstrasse 71-77, Staubstrasse 31, Mutschellenstrasse 52/54, 56/58/60 und 62/64 und Mutschellenstrasse 18 sowie Rieterstrasse 95.
In den nächsten drei Jahren enstehen sukzessive die Häuser an der Mutschellenstrasse 71-77, Staubstrasse 31, Mutschellenstrasse 52/54, 56/58/60 und 62/64 und Mutschellenstrasse 18 sowie Rieterstrasse 95.
1925
1. Generalversammlung zur Gründung der Baugenossenschaft Zürich 2
Notarieller Eintrag an der Glärnischstrasse 52, Zürich-Enge, bei Herr Jng. Erismann
